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Glossar
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Es gibt 39 Einträge im Glossar.
Seiten: 1
Begriff Glossar
AlltagstestBei transsexuellen Menschen wird gewünscht und erwartet, dass sie Tag ein - Tag aus ihre Erfahrungen in der Rolle des Wunschgeschlechts machen, i.d.R. für die Dauer eines Jahres komplett in der Rolle des anderen Geschlechts, dem man biologisch noch nicht angehört.

Daher gibt es den sogenannten \\\"Alltagstest\\\".
Dieser wird i.d.R. von einem Psychologen begleitet, ist aber heute nicht mehr zwingend vorgeschrieben, war aber früher Voraussetzung für eine geschlechtsangleichende Operation und die Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse.

 
AndrogynAndrogynie bedeutet „weibliche und männliche Merkmale vereinigend“. Es wird oft synonym zu „zwitterhaft“ verwendet, was aber biologisch nicht korrekt ist.
 
BDSMBDSM = bondage&discipline, dominance&submission, sadism & masochism  ist ein Sammelbegriff für miteinander verwandte sexuelle Vorlieben mit spielerischer Bestrafung und Lustschmerz (eines Unterworfenen).
\"Dom\" und \"Sub\" leben meist in einer klar definierten Beziehung zwischen Herr bzw. Herrin (Domina) und Unterworfenem bzw. Unterworfener. Bei manchen Paaren können die Rollen aber auch gewechselt werden, sogenannte \"Switcher\".
Die Unterwerfung ist freiwiilig und zielt auf den Lustgewinn beider Beteiligter ab, setzt aber ein tiefes Vertrauen in die Person des Partners bzw. der Partnerin voraus, um die Verletzung der Persönlichkeitsrechte in Grenzen zu halten bzw. auch abbrechen zu können.
Verbreitete Bestrafungsmethoden sind Fesselspiele (bondage), das Anlegen von Halsband und Leine, Knebelung, die Verabreichung von Schlägen (spanking), der Einsatz von Gerte oder Peitsche, Streckbank und Pranger, die Orgasmus-Kontrolle durch Keuschheitsgürtel oder Peniskäfig (>chastity devices) sowie auch das schmerzvolle Traktieren der Geschlechtsorgane, nicht zuletzt auch die verbale Erniedrigung des unterwürfigen Partners und die (lustvolle) Erzwingung von \"Dienstleistungen\" aller Art.
BDSM ist häufig mit bestimmten Formen des Fetischismus verbunden, so z.B. mit Fuß- und Stiefelfetischismus oder Lack- und Leder-Fetischismus.
Subs mit transvestitischer Neigung übernehmen häufig eine Rolle als Sklavin, Zofe oder \"French Maid\", um der Herrin oder (in einer homoerotischen Beziehung) dem Herrn zu Diensten zu sein.
BDSM-Praktiken, von der \"Normalbevölkerung\" verbreitet als abartig oder pervers angesehen, kommen sowohl in heterosexuellen als auch in homoerotischen Beziehungen und gleichmaßen als \"Lifestyle\" von Paar-Beziehungen wie auch in der Prostitution vor.
Mit den unzähligen Seiten im Web sind überwiegend finanzielle Interessen verbunden.
 
Bio-Frau

=biologische Frau, also Frau nach der biologischen Geschlechtszugehörigkeit.
Der in der \"Szene\" gebräuchliche Name für nicht Transgender-Frauen.
Der Begriff macht nur einen Sinn, wenn man daran denkt, dass es auch Menschen gibt, die biologisch Männer sind, sich aber zeitweilig oder dauerhaft als Frau fühlen oder als Frau auftreten.
In der Transgender-Szene wird also zuweilen zwischen \"Bio-Frauen\" und \"Transfrauen\" unterschieden.
Englisch: \"genetic woman\" oder \"genetic girl\" (gg).

 
ContragenetischContragenetisch sind Menschen die dem gegebenen genetischem Geschlecht gegenüber sich als nicht zugehörig empfinden.
 
Crossdresser

Beim Begriff Crossdresser gehen die Meinungen teilweise etwas auseinander. Im allgemeinen ist aber der Crossdresser mit den Transvestiten gleichzusetzen

 
DamenlokalBar oder Diskothek nur für Frauen, d.h. ausgerichtet auf eine lesbische (ggf. bisexuelle) Klientel.
Transvestiten (crossdresser) bzw. Transgender im weitesten Sinn werden hier in der Regel als Gäste akzeptiert.
 
DamenwäscheträgerEin Damenwäscheträger ist ein Mann, machmal auch Bisexuell, der in der Regel durch das Tragen von Frauenunterwäsche oder Strumpfhosen sexuell erregt wird. Er trägt diese Wäsche zumeist heimlich - oftmals weiß nicht einmal die Lebengefährtin von dieser Neigung. Ein Outing kommt auch nur in den seltensten Fällen (oder nur Anonym wie z.B. im Internet) vor. Sie stehen nicht zu Ihrer Neigung oder verleugnen diese zumeist.
 
Drag-KingDrag-Kings: \"drag\" in diesem Falle als \"dressed as a guy\", d.h. gekleidet wie ein Junge;
Ähnlich wie bei den Drag Queens umgekehrt werden hier von Frauen, die als Männer auftreten, die Männlichkeit und männliche Attribute persifliert und oft täuschend echt nachgemacht, z.B. auf der Bühne oder auf Parties, manchmal aber auch im Alltag, wo es fließende Übergänge zum >Transmann geben kann.
 
Drag-QueenAls \"Drag Queen\" werden meist (aber nicht ausschließlich) homosexuelle Männer bezeichnet, die in glamouröser Weise und oft karikierend als Frauen auftreten - am häufigsten anzutreffen in der schwul-lesbischen Szene oder auch in Transvestitenlokalen.
Drag Queens, insbesondere im Show-Geschäft, sind meist keine echten Transgender, sondern im Vordergrund steht die Freude am exaltierten Auftritt.
Beispiele: Mary&Gordy, Olivia Jones, desweiteren Drag Queens in zahlreichen bekannten Filmen wie \"Ein Käfig voller Narren\", \"Priscilla, Königin der Wüste\", \"To Wong Foo\" oder in der \"Rocky Horror Picture Show\".
Durch diese bekannten Beispiele wird das Bild von Transgendern in der Öffentlichkeit eher vernebelt, denn bei den Drag Queens ist ein tiefes inneres Verhältnis zu einem weiblichen Ego meist nicht vorhanden.
\"Drag\" bedeutet \"dressed as a girl\".
 
DWTsiehe Damenwäscheträger
 
FeminisierungVerwandlung eines Mannes in eine Frau durch Kleidung und Verhalten, aber ohne medizinische Veränderungen,
oft eine Form des sexuellen Rollenspiels, auch (aber nicht nur!) im Rahmen von BDSM.
Eine vollständige Femininisierung kann mit Rücksicht auf das soziale Umfeld oft nur in den eigenen vier Wänden zu Hause erfolgen.
Dies muss sich nicht auf das äußere Erscheinungsbild (Kleidung, Make-up, Perücke usw.) beschränken, sondern kann auch die Übernahme weiblicher Rollen umfassen (Haushaltsführung, weibliche Rolle beim Sexualverkehr u.a.).  In BDSM-Beziehungen finden sich ergänzende Praktiken, die in der Regel eine Unterwerfung des femininisierten männlichen Partners unter die dominante Rolle der Partnerin signalisieren sollen.
Seltener ist, dass der männliche Partner in Frauenkleidern die dominante Rolle einnimmt.
 
FetischistMenschen, die zur sexuellen Stimmulierung Kleidung des anderen Geschlechts tragen.
 
GAOPGeschlechtsangleichende Operation (GAOP)
Die GAOP ist einer der letzten Schritte von Transsexuellen. Fälschlich wird dieses auch Geschlechtsumwandlung genannt. Ein Geschlecht kann man Biologisch nicht umwandeln! Man kann nur das Geschlecht dem Seelenverhalten und dem Gefühl anpassen. Dieses besteht in der Regel aus zwei (selten aus mehreren) Operationen.
 
genetic girlsiehe Bio-Frau
 
GeschlechtswechslerMenschen, die eine andere Geschlechtsidentität leben, aber wenig oder keine Absicht haben, sich einer geschlechtsanpassenden Operation zu unterziehen. (nur Deutschland, die sog. kleine Lösung)
 
HermaphoditismusMenschen die bei der Geburt Geschlechtsmerkmale beider Geschlechter vereinen oder Geschlechtsmerkmale abweichend vom genetischen Geschlecht besitzen.
 
HRTHRT (hormon replacement therapie)
Hormon Ersatz Therapie. Die eigenen Geschlechtshormone werden geblockt, gegengeschlechtliche Hormone werden verabreicht. Dies führt zu einer Verweiblichung bzw. Vermännlichung
 
IntersexuellIntersexuelle sind Menschen, die aufgrund von genetischischen Besonderheiten geschlechtlich/körperlich schwer einem der beiden Geschlechter zuzuordnen sind.
 
kleine Lösung

Nach der sogenannten kleinen Lösung können Transsexuelle den Vornamen des gewünschten anderen Geschlechts erhalten. Voraussetzung hierfür ist, dass der oder die Betreffende sich als dem anderen Geschlecht zugehörig fühlt und seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, diesem Zugehörigkeitsgefühl entsprechend zu leben. Notwendig ist außerdem, dass eine Veränderung dieses Empfindens nicht zu erwarten ist.
Der oder die Transsexuelle wird vom Gesetz trotz der Vornamensänderung immer noch als dem Geschlecht zugehörig betrachtet, dem er oder sie sich gerade nicht zugehörig fühlt.

Für die Änderung des Vornamens im Ausweis (durch das Amtgericht) sind zwei psychologische Gutachten von unabhänigen Gutachtern erforderlich. Entsprechend können anschließend auch die Vornameseinträge im Führerschein und anderen Papieren, beim Bankkonto, bei der Krankenkasse, beim Arbeitgeber oder bei anderen Stellen von Belang geändert werden.
Verheiratete Transsexuelle können ebenfalls von der kleinen Lösung Gebrauch machen. Eine Scheidung ist nur erforderlich, wenn eine geschlechtsangleichende Operation (die sogenannte große Lösung) erfolgt. Allerdings sind für Betroffene mit der kleinen Lösung keine eingetragenen Lebenspartnerschaften möglich, denn die gibt es nur für gleichgeschlechtliche Paare, wobei ja die (oder der) Transsexuelle mit kleiner Lösung dem Gesetz nach noch dem angeborenen Geschlecht angehört.
Wegen der hier auftretenden Ungleichbehandlung hat das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom 06.12.2005 das Transsexuellengesetz in diesem Punkt für verfassungswidrig erklärt und den Gesetzgeber aufgetragen, das Gesetz zu ändern.

 
LeidensdruckAls Leidensdruck wird jenes subjektive Krankheitserleben bezeichnet, das beim Betroffenen den größten Einfluss auf die Lebensqualität ausübt. Ein entsprechend großer Leidensdruck stellt die wichtigste Triebfeder für Veränderungen dar und veranlasst den Betroffenen erst, Hilfe zu suchen oder anzunehmen.
 
NeofrauMenschen die sich dem Wunschgeschlecht vollständig als zugehörig empfinden.
 
Neomannsiehe Neofrau
 
postoperative TranssexuelleDiese Personengruppe hat sich der geschlechtsanpassenden Operation unterzogen und lebt seit diesem Zeitpunkt mit allen Konsequenzen im richtigen Identitätsgeschlecht.
 
präoperative TranssexuelleDiejenigen, welche andauernd oder zeitweise im biologisch konträren Geschlecht leben und sich auch so empfinden, sich aber noch nicht der angestrebten geschlechtsanpassenden Operation unterzogen haben.
 
queerengl. = seltsam, sonderbar, leicht verrückt,
bezeichnet als Adjektiv Dinge, Handlungen oder Personen, die von der Norm abweichen.
Gemeint sind vornehmlich Schwule, aber auch andere Personen, die von den heteronormativen Regeln abweichen, also außer Schwule und Lesben auch Bisexuele, Intersexuelle oder Transgender.
\"Eine Besonderheit von `Queer´ im Vergleich zu Identitäten wie lesbisch oder schwul ist, dass die Betonung auf der eigenen, von der Heteronormativität abweichenden Geschlechtsrollen-Präsentation und / oder Geschlechtsidentität und/oder Lebensform liegt und die Geschlechtsidentität des / der evtl. Begehrten eine geringere Rolle spielt.\"
Die Queer Theory, insbesondere in der Lesben- und Schwulenbewegung, versucht, intolerante bzw. ablehnende Haltungen in der Gesellschaft zu durchbrechen und sich der Einteilung in \"normale\" und \"nicht normale\" Lebens- und Begehrensformen zu widersetzen.
 
ShemaleShemales (Sheboys, Schwanzmädchen) sind meist homosexuelle Männer, die zwar z.T. Hormone nehmen, aber kein komplettes Leben als Frau anstreben. Selten sind es richtige Transsexuelle. Sie sehen oft sehr weiblich aus, haben einen Busen (durch Hormone, teilweise auch durch Silikon vergrößert), möchten aber keine geschlechtsangleichende Operation. Bekannt sind Shemales vor allem durch die zahlreichen Pornofilme und einschlägige Internetseiten, zumeist handelt es sich hier um südamerikanische Models die schon in jungen Jahren Hormone bekommen haben. Shemales sind anscheinend die \"Traumfrau\" für viele Männer, auch wenn dieser Personenkreis doch ziemlich selten in Deutschland vertreten sein dürfte. Leider werden diese Personen sehr oft mit Transsexuellen oder gar Transvestiten verglichen bzw. verwechselt.
 
T-Girl=Trans-Girl, wörtlich: ein Junge, der sich als Mädchen kleidet, oft als Synonym für \"Transfrau\" im Gebrauch,
d.h. ein (biologischer) Mann, der sich als Frau kleidet.
 
TeilzeitfrauTeilzeitfrau (TZF)
Gleichgestellter Begriff zu Transvestiten bzw. Crossdressern. Darunter versteht man alle Personen, die eben von Zeit zu Zeit, nach Lust und Laune Frau sein möchten und nicht transsexuell sind.
 
Transfrausiehe auch T-Girl ! Jemand, der dem biologischen Geschlecht nach Mann ist, sich aber als Frau kleidet oder äußerlich als Frau lebt.
 
TransgenderMenschen, die die Zugehörigkeit zum eigenen (biologischen) Geschlecht als nicht bindend empfinden, sondern die gesellschaftlich gesetzten Geschlechtergrenzen zeitweilig oder dauerhaft durchbrechen.
Der Begriff ist ein Sammelbegriff und umfaßt unterschiedliche Formen von TG, vom Damenwäscheträger mit transvestitischer Neigung über Transvestitismus bis zur Transsexualität.
Unter \"gender\" versteht man im Englischen das empfundene Geschlecht, d.h. die Geschlechtsidentifikation, in feinsinniger Unterscheidung von \"sex\", dem biologischen Geschlecht.
Bei Transgendern stimmt also die geschlechtliche Identifikation mit dem biologischen Geschlecht nicht überein.
Die moderne amerikanische Geschlechterforschung (gender studies) geht davon aus, dass es nicht nur zwei Geschlechter (männlich-weiblich) gibt, sondern auf einer Skala mit gleitendem Übergang von traditionell weiblich bis traditionell männlich deren mehrere.
 
TransidentitätDeutschsprachiges Wort für English \"transsexual\", das fälschlicherweise mit Transsexuell übersetzt wird - hier geht es um Identität und nicht um Sexualität.
 
TransmannJemand, der dem biologischen Geschlecht nach weiblich ist, sich aber als Mann kleidet oder äußerlich als Mann lebt.
 
TranssexuellTranssexuelle (TS) Menschen, die sich mental dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen, also im falschen Körper gefangen sind.
Im Unterschied zu Transvestiten lehnen Transsexuelle das eigene biologische Geschlecht ab und wünschen sich den Körper des anderen Geschlechts, mit dem sie sich ja doch identifizieren. Das Bedürfnis ist auch nicht temporär (zeitweilig), sondern dauerhaft.
In der Regel wird durch Einnahme von Sexualhormonen versucht, den eigenen Körper zu verändern, und am Ende steht häufig das Verlangen nach einer geschlechtsangleichenden Operation (GAOP), nach welcher die Zugehörigkeit zum anderen Geschlecht auch amtlich anerkannt wird.
Es gibt MzF (Mann zu Frau)- und FzM (Frau zu Mann)
-Transsexuelle. MzF- ist etwa doppelt so häufig wie FzM-Transsexualität.
 
Transvestit

Transvestit (TV): vom französischen travetir = sich gegengeschlechtlich kleiden bzw. travestie = Verkleidung (bzw. Verkleidungskunst), englisch: crossdresser (CD),
Menschen, die gern die Kleidung des anderen Geschlechts tragen.
Anfänglich und manchmal auslösend kann dies mit sexueller Erregung verbunden gewesen sein, aber im Weiteren lebt der biologisch männliche Transvestit auf diese Weise seine weibliche Seite aus, bzw. Frauen mit transvestitischer Neigung ihre männliche Seite.
Transvestiten fühlen sich in der Kleidung des anderen Geschlechts innerlich ausgeglichener, streben aber im Unterschied zu >Transsexuellen nicht an, das eigene biologische Geschlecht zu verlassen.
Im Unterschied zu Damenwäscheträgern (DWT) begnügen sich (biologisch männliche) Transvestiten nicht mit dem Tragen von Damenunterwäsche oder Strumpfhosen, sondern kleiden sich meist ganz und gar dem anderen Geschlecht entsprechend. Der Intensität nach gibt es unterschiedliche Ausprägungen, vom Gelegenheitstransvestiten bis zur dauerhaftem Tragen der Kleidung des anderen Geschlechts, und vom \"dressing up\" in den eigenen vier Wänden (Zimmertranse) bis zum Auftreten in der Öffentlichkeit.
Dabei sind transvestitische Neigungen bei Männern viel häufiger als bei Frauen, für die ja das Tragen männlicher Bekleidung auf eine viel größere gesellschaftliche Akzeptanz trifft und daher i.d.R. weniger auffällig ist.

Transvestiten sind mit der gleichen Häufigkeit heterosexuell oder auch (in der Minderheit) bisexuell oder homosexuell wie die übrige Bevölkerung. Wer also glaubt, Transvestitismus mit Homosexualität gleichsetzen zu müssen, unterliegt einem Irrglauben oder Vorurteil.

 
TravestieEine Kunstform, bei der das andere Geschlecht, meist in parodierter Form dargestellt wird. Travestie ist ein eigenes Bühnengenre, das mit Dragqueens sehr wenig zu tun hat, obwohl diese Unterscheidung für Außenstehende oft schwer sein kann. Travestie ist NICHT zu verwechseln mit Transvestiten.
 
TVsiehe Transvestit
 
ZimmertranseDer größte Anteil aller Transvestiten/Crossdresser/DWT trauen sich nicht, ihre 4 Wände zu verlassen.
 
ZwangsfeminisierungWörtlich: forced feminization, erzwungene Femininisierung ,
geschieht z.B., wenn im Rahmen eines BDSM-Rollenspiels
der männliche Partner zur Demütigung gezwungen wird, Frauenkleider anzuziehen und eine weibliche Rolle einzunehmen. Forced feminization dient dann i.d.R. der sexuellen Befriedigung der Partnerin, wobei sich der unterlegene bzw. unterworfene Partner nicht wehren kann.
Meist ist aber forced feminization nicht wirklich erzwungen, sondern liegt durchaus im lustvollen Interesse des Opfers selbst, das sich in devoter Phantasie so etwas wünscht, sich aber oft nicht traut, eine solche Rolle selbst zu inszenieren.
Häufig vorkommende Rollen: Zofe, French Maid.
Über forced feminization wurde auch häufig im Zusammenhang mit Viktorianischer Erziehung (im England des ausgehenden 19. Jahrhunderts) berichtet, wo Jungen und junge Männer in Kleider gesteckt wurden, um sie zu sittsamen und folgsamen und damit wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft zu erziehen.
Berühmter Klassiker hierzu: Julian Robinsons Buch Weiberherrschaft (deutsch 1909).
Weitgehend synonymer Begriff zu f.f. : petticoating
 


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